Die rohe, getrocknete Kaffeebohne ist für den Kaffee-Konsumenten ein wenig attraktives Produkt. Sie enthält zwar den begehrten „Aufputscher“ Koffein, aber kaum nennenswerte Aromastoffe. Erst durch das Rösten wird sie zum Edelkaffee. Das Röstverfahren ist nicht einfach und bedarf langer Erfahrung. Nur dann entsteht ein unverwechselbares Geschmackserlebnis.
Ein wirklich exklusiver Geschmack braucht seine Zeit! Durch das sanfte Rösten erhalten die Kaffeebohnen ihre spezifische Farbe und ihr unvergleichliches Aroma. In großen Röstereien werden auf einen Schlag bis zu 5 Tonnen Kaffeebohnen in nur 90 Sekunden durch einen Heißluftstrahl von rund 400 bis 600 Grad Celsius geschickt und anschließend mit Wasser gekühlt. Doch unter diesem „Schnell-Röstverfahren“ leidet das Aroma.
Der einzigartige Ogo Kaffee wird deshalb seit Generationen langsam und sorgfältig geröstet – ein Verfahren, das heutzutage nur noch 2 Prozent aller deutschen Kaffeeröstereien anwenden. Kleinere Partien Bohnen werden bei rund 200 Grad Celsius circa 9 bis 12 Minuten lang im Trommelröster behandelt. Wie verändert dieses Rösten die Kaffeebohne? Die Zellen der Kaffeebohne springen auf und es entwickeln sich Röststoffe, Aromen und Farbstoffe. Die Erhitzung erfolgt so lange, bis die Bohnen aufgehen. Wenn der gewünschte Röstgrad erreicht ist, werden die Bohnen mit Luft abgekühlt und die Trommel geleert.
Der Unterschied zeigt sich deutlich im Geschmack! Eine schonende Manufaktur-Kaffee-Röstung wie bei Ogo bringt einen Kaffee mit exzellentem Aroma hervor. Andere (Groß)-Röstungen erzeugen helle Kaffeebohnen, die besonders für sensible Menschen weniger gut geeignet sind. Ogo Manufaktur-Kaffee ist durch die Schonröstung zudem hochergiebig. Während Sie mit einem Kilo gewöhnlicher Kaffeebohnen circa 120 Tassen Kaffee zubereiten können, sind es bei einem Kilo Ogo Kaffee etwa 140 Tassen.